Commodore GS2800 Resto

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Daniel H
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Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 17:25

Also noch mal von vorn,

Ich bin Daniel, 41 Jahre alt und Altopelfan.
Ich habe mir als Belohnung für was weiß ich einen 71er GS2800 Automatik aus Peine angeschafft.
Der Wagen ist ziemlich fertig aber ich möchte ihn unbedingt retten. Im Karosseriebereich habe ich da durchaus Erfahrung, auch wenn mir nicht alles so glatt von der Hand geht wie noch vor 10 oder 20 Jahren. Aber ich merke ich komme langsam in Fahrt. Was die Überholung der Technik betrift, mein Plan ist erstmal die Karosse zu retten und dann sehe ich weiter oder wenn ein Ende der Schweißarbeiten in Sicht ist.

Ich hab jetzt keine Erfahrung, was so ein Forum betrifft. Habe sonst immer still und heimlich gewerkelt. Doch haben mich einige Bekanntschaften (durch Teilekauf) darauf gebracht. Man ist da wohl nicht ganz so alleine und einsam beim Schrauben :mrgreen:
Also wenn ich was anders machen soll (schreiben oder Bilder) dann sagt's einfach :wink: Wenn ihr Pfusch bei den Arbeiten seht, natürlich auch :icon_denk_01

Und jetzt erstmal ein paar Bilder
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da hab ich ihn heim geholt
$_75.JPG
so stand er bei xxxxkleinanzeigen
Man muss nicht verrückt sein um sowas zu machen aber es hilft ungemein.

Daniel H
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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 17:46

Ich hab ihn dann ein paar Tage später zerlegt und mir gedacht "Ach du Sch...." :evil:

Die Front ist ziemlich durch, aber zu retten.
Beide A-Säulen samt den Unterblechen sind rum.
Beide Radkästen vorne sind die oberen Kanten für die Kotflügel durch.
Schweller, Seitenwände, Endspitzen, hintere Kästen, Träger über den Achsen, Bodenbleche vorn und vor und hinter den Radkästen durch, Heckblech durch.
Sind wahrscheinlich alles ganz normale altersbedingte Mängel :lol:

Die gute Nachricht: Ich habe für sehr viele Baustellen mir schon Ersatz besorgt.
Habe mir aus einer Schlacht Limo die A-Säulen samt Unterbleche, die vorderen Radkästen und die hinteren Rahmenbögen raus geschnitten.
Dirk aus dem Forum hat mir die hinteren Kästen, Träger, Unterbleche und Endspitzen und gut gebrauchte Reserveradmulde verkauft.
Hab ne naja gut gebrauchte und fast nicht verbeulte Fahrertür ergattert. Aber das Beste, ein originales neues Heckblech.
Für alles andere muss ich mir Bleche anfertigen oder noch besorgen, wenn die Gelegenheit da ist.
Schweller und Radläufe waren beim Auto schon mit dabei. Warscheinlich war einer der Vorbesitzer hoch motiviert, hat sich dann aber doch nicht getraut. (zum Glück)
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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 19:21

Eigentlich wusste ich gar nicht genau wo ich anfangen sollte,
Ich habe mich dann entschlossen, auf der rechten Seite anzufangen, denn das war die schlimmere Seite.
Angefangen habe ich dann mit der A-Säule und wollte mich dann nach vorne zu den Kanten vom Radkasten vorarbeiten und dann über die Schweller nach hinten.
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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 19:44

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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 19:49

Ich habe erstmal die A-Säule rausgetrennt, Schweller aufgemacht und dann das Unterblech abgebohrt.
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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Brender » 13.12.2017, 19:58

Eieiei. Da ist doch Rost am Auto? :mrgreen:

Nur Mut! Kopf hoch! Immer dran denken das du mal >irgendwann< damit fahren kannst. Dann geht es eigentlich immer.... :D
mfg Sebastian ;)

Ka Angsd! Bei uns senn bluus di Konsonnandn waach!

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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Durchgewurstelt » 13.12.2017, 20:06

Ich hätte Angst das sich alles verzieht wenn du den aufbockst und soviel Blech heraustrennst. Die A-Säule würde ich nicht aufgebockt einschweißen.

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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 20:07

Zur Stabilität habe ich vorsichtshalber eine Stütze eingesetzt. Um Sommer ich aufgemacht habe um so mehr Gammel habe ich natürlich gefunden. Und da ich nicht einfach auf Rost schweißen will, habe ich mir alle Kanten neu gemacht, bis ich wieder eine gesundes Ausgangsbasis hatte
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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 20:13

Mensch warum ging das mit den Bildern jetzt nicht...
@ Durchgwewuselt: Das stimmt schon, normalerweise macht man sowas auf ner Richtbank aber zufällig habe ich die nicht. Alternativ sollte das Fzg auf den Achsen stehen und das macht er. Hab ihn nur schräg gestellt Also unter die Räder was gepackt. Zusätzlich habe die Träger unterm Auto abgestützt und noch eine Stützstrebe reingeschraubt.
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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 20:16

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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 20:19

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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 20:23

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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 13.12.2017, 20:26

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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Durchgewurstelt » 13.12.2017, 20:27

Man sollte halt nicht unterschätzen wie weich und instabil so ein alter Blechhaufen ist. Beim Coupe bekommst du die Türen kaum noch auf wenn der auf der Hebebühne nicht mehr den Boden berührt.

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Re: Commodore GS2800 Resto

Beitrag von Daniel H » 14.12.2017, 19:49

Beim ersetzen der Radhausoberkannte habe ich vorher und während der Anpassarbeiten natürlich ständig an Referenzpunkten gemessen
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Den Anschluss zum Frontteil musste ich auch neu machen
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