HILFE "Neues" Lenkkopflager , nun passt es nicht mehr

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HILFE "Neues" Lenkkopflager , nun passt es nicht mehr

Beitrag von mp3 » 05.09.2018, 17:31

Hallo,
habe gerade das Lenkkopflager gewechselt.
Schätze brauch sich niemand wundern, das das alte auseinander gedrück wurde.
Denn ich bekomme die Einheit jetzt nicht mehr weit genug in das Rohr geschoben.
Auf der Lenkspindel sitzt ein aufgepresster Ring. Dieser liegt am Lager an und mir fehlen 3-4mm.
Wenn ich das jetzt mit Gewalt reinschiebe um die Schrauben fest zu ziehen ist das Lager wieder im Sack.

Hier sieht man deutlich wo der Lagerring am aufgepressten Ring der Lenkspindel zu stramm saß. Ringsum in der Wölbung des Lagers starke Materialverwerfung.
20180906_100956.jpg
Mit diesem Ergebnis
20180906_100939.jpg
Läßt sich die Lenkspindel irgendwo losschrauben und in der Länge variieren?
Wie bekomme ich das Problem gelöst?

Metallring
20180905_172731.jpg
Hier sieht man deutlich das ich das Teil nicht bis zum Anschlag eingeschoben bekomme.
20180905_172834.jpg


Ich komme nicht weiter jetzt.

edit: nach meiner weiteren Überlegung mit Sicherheitslenksäule müsste sich die Spindel doch in gewissem Rahmen in der Länge schieben lassen oder nicht?
Zuletzt geändert von mp3 am 06.09.2018, 10:20, insgesamt 3-mal geändert.
Gruß Stefan

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Re: HILFE "Neues" Lenkkopflager , nun passt es nicht mehr

Beitrag von mp3 » 05.09.2018, 17:59

Ich habe jetzt unten im Fußraum vier Blechschrauben Kreuzschlitz gelöst und die Halbschale abgenommen.
Das Stützrohr hat über der Wabenstruktur einen Kunstlederbezug. Da bröselt Roststaub raus.
Will das jetzt ausbauen.

Wie bekomme ich das Stürzrohr komplett raus?
Querliegende Schraube habe ich schon gefunden.
Und was ist mit der Lenkspindel?
Gruß Stefan

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Joan
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Re: HILFE "Neues" Lenkkopflager , nun passt es nicht mehr

Beitrag von Joan » 05.09.2018, 19:06

Das is so teleskopartig, die Stange in der Mitte.
Da die Lenksäulen wie heu da waren oder sind, hab ich mich nie gekümmert. Raus, rein und weg.
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Re: HILFE "Neues" Lenkkopflager , nun passt es nicht mehr

Beitrag von mp3 » 05.09.2018, 21:36

Habs schon. WHB hilft da ungemein.
Unten ist eine Klemmung, die nach der Montage des Lenkrades festgeschraubt wird. Nicht vorher.
Gibt schon Schwachköpfe. :roll:
Gruß Stefan

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Re: HILFE "Neues" Lenkkopflager , nun passt es nicht mehr

Beitrag von mp3 » 06.09.2018, 09:25

Moin, nochmal ich.

Unten im Fußraum am Lenkgetriebe ist eine Klemmung mit Schraube (obs eine oder zwei sind weiß ich momentan nicht).

Im WHB steht "Lenkgetriebe in Geradeausstellung. Die Schmalseiten stehen senkrecht" .

Ich habe die Stellung der bisherigen Geradeausfahrt.
Die linke Blechhalbschale mit 4 Schraben angenommen.

Wenn ich nun die Schraube/n lösen möchte, muß ich die Lenkung um 180° drehen, sonst komme ich nicht an den Schraubenkopf.

Steht mein Lenkgetriebe zur Zeit gar nicht in Mittelstellung?
Wie prüfe ich das?
Zuletzt geändert von mp3 am 06.09.2018, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Stefan

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Re: HILFE "Neues" Lenkkopflager , nun passt es nicht mehr

Beitrag von Jörg » 06.09.2018, 10:32

Das siehst du doch am Lenkhebel, der das Lenkgestänge betätigt.
Der sollte lotrecht stehen.
Gruß Jörg

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Re: HILFE "Neues" Lenkkopflager , nun passt es nicht mehr

Beitrag von mp3 » 06.09.2018, 10:48

Jörg hat geschrieben:
06.09.2018, 10:32
Das siehst du doch am Lenkhebel, der das Lenkgestänge betätigt.
Der sollte lotrecht stehen.
O.K.
Servo oder nicht, spielt wohl keine Rolle.

Finde es halt merkwürdig, das ich die Lenkung aus der momentanen Mittelstellung um 180° verdrehen muss, um die Schraube da unten lösen können.
Gruß Stefan

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Re: HILFE "Neues" Lenkkopflager , nun passt es nicht mehr

Beitrag von mp3 » 06.09.2018, 19:07

Soooo habs dann.
20180906_181032.jpg


Hier ist ja die Lenkspindel längenjustierbar gesteckt und durch eine querliegende Schraube geklemmt.
Bei mir war das total festgerostet und die letzten 20 Jahre nie los obwohl das die allerletzte Schraube wäre die beim Zusammenbau nach Einbau des Lenkrades damit die Feder die Spindel ziehen kann, angezogen wird damit alles druckfrei ist.

Dafür wurden zur Trennung die Kronenmuttern gelöst, die Verbindung natürlich um 180° gedreht montiert, so das man an die Klemmschraube nicht mehr rankam ohne die Geradeausstellung zu verlassen.
Zu allem Überfluß waren beim Zusammenbau dann offenbar auch keine Sicherungssplinte mehr greifbar und ließ diese einfach mal weg.

Die Gummikupplung wird auch von einem Massekabel "umgangen". Von einer Ringöse war das Kabel abgerissen. Das Lenkrad bekam also nur noch durch das Lenkkopflager Masse.
Gruß Stefan

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