Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

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blackray
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von blackray » 12.05.2015, 21:42

Wo liegt hier der Fehler?
DSC_0984.jpg
DSC_0982.jpg
Richtig . . . . die Karre sollte zusammengebaut werden nicht wieder auseinander........ :roll:


Musste alle Stehbolzen um 2mm kürzen, da die so toll eingeklebt sind, bekomme ich sie mit zwei gekonterten Muttern nicht mal mehr los.

Also alles ausbauen und absägen.


Heute habe ich noch die fehlenden Sturz Einstellplättchen montiert.
Insgesamt waren es 8 Stück 3mm dicke.

Also pro Querlenker 6mm, laut Opel sollten es max. 5,25mm sein, ich habe jedoch neue, längere Schrauben montiert, damit habe ich genug Reserve an Gewindegänge.

Die Karre steht aber optisch immer noch mit leicht positiven Sturz da, wie kann das sein?
DSC_0981.jpg
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Uwe ausm Ländle
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von Uwe ausm Ländle » 13.05.2015, 07:36

blackray hat geschrieben: Die Karre steht aber optisch immer noch mit leicht positiven Sturz da, wie kann das sein?
hola,
mach mal kilometer damit sich die federn setzen können. gruß uWe
zwei von 136 gebauten...

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sable
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von sable » 13.05.2015, 11:42

Alles richtig zusammengebaut? Hast du Fotos der ausgebauten Achse?

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buckrodgers61
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von buckrodgers61 » 13.05.2015, 18:19

Uwe ausm Ländle hat geschrieben:
blackray hat geschrieben: Die Karre steht aber optisch immer noch mit leicht positiven Sturz da, wie kann das sein?
hola,
mach mal kilometer damit sich die federn setzen können. gruß uWe

denk' ich mir auch - erstmal 'n paar Kilometer abspulen, damit sich der Krempel setzt, dann ggf. nochmal Spur vermessen lassen - sollte, wenn kein anderer Fehler vorliegt, alles im Lot sein....
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blackray
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von blackray » 13.05.2015, 23:03

Ja, so werde ich es machen.
Ev wäre es auch gut die querlenker selbst nochmals lösen und waagerecht gestellt wieder anziehen?

Zusammengebaut sollte es korrekt sein ;-) schön nach Buch


Werde morgen die ganze Weberei wieder reinfummeln :-/


Was haltet ihr von meiner Methode. Direkt angeflanscht mit 4mm dbilas spacer und zwei papierdichtungen im Sandwich?

Gruss
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Billy
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von Billy » 14.05.2015, 07:28

... ich weiß ja nicht, was soll sich am Fahrwerk bitte so setzen, dass aus einem positiven Sturz ein negativer wird?
Falls es wirklich so werden sollte, ist das Fahrwerk samt seinen Lagerpunkten doch für die Tonne.

Du schreibst "Die Karre steht aber optisch immer noch mit leicht positiven Sturz da, wie kann das sein?"

Optik kann auch leicht täuschen, halt mal ne Wasserwaage ans Rad, dann siehst du ob der Sturz positiv oder negativ ist.
Über Pythagoras kannst auch den Sturz in ° ausrechnen.
Mit freundlichem Gruß
Billy

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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von sable » 14.05.2015, 08:26

Bau dir einen Rekord Achskörper mit den Commodorekomponenten ein! :wink:

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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von Jörg » 14.05.2015, 10:25

Ist der positive Sturz auf beiden Seiten gleichmäßig?
Vielleicht sind tatsächlich Rekord und Commo Bauteile gemischt worden mit dem gleichen Resultat, welches sable anspricht, nur eben in gegenteiliger konsequenz.
Blöd formuliert von mir, aber ich hoffe, daß ihr wisst, was gemeint ist. :roll:

Edit: Der Sturz ändert sich beim Einfedern sicher noch einige Winkelminuten, aber bestimmt nicht so viel...
Gruß Jörg

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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von blackray » 14.05.2015, 11:59

Also achskörper ist bestimmt commodore samt zugstreben, weil diese 3 Stehbolzen statt zwei haben.

Ich nehme mal an bei den querlenker stimmt es auch noch, zumal alles so übernommen wurde.

Die ganze lenkgeometrie ist sowieso noch nicht überprüft worden. Also ist es wahrscheinlich sowieso noch zu früh für eine definitive Beurteilung.

Werde schauen dass das Fzg geradeausfährt und sobald als möglich mal paar km abspulen und danach die achseinstellung vermessen lassen.



Wie sieht es mit den weber direkt anschrauben aus.
Würde da gerne paar Meinungen von euch hören

Gruss
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von blackray » 14.05.2015, 17:17

Habe soeben mal die wasserwaage an die felgen gehalten

Siehe da, laut der blase negativ Sturz, recht deutlich

In etwa genau gleich viel wie an der ha. Zu wenig?


Gruss
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von Billy » 14.05.2015, 18:29

negativer Sturz an der HA? da läuft definitiv etwas falsch...
Mit freundlichem Gruß
Billy

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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von blackray » 14.05.2015, 19:54

Eigentlich ja, ist ja eine starachse.

warum ich trotzdem auf dieses Resultat gekommen bin, keine Ahnung. Aber was will da schon falsch sein?

Fakt ist auf den felgen (mit zierringen) gemessen siehr sieht es nach leichtem negativ Sturz aus. Also die Räder stehen / \
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von Uwe ausm Ländle » 16.05.2015, 08:21

Billy hat geschrieben:negativer Sturz an der HA? da läuft definitiv etwas falsch...
eigentlich haste recht...ABER: es gibt ne firma in die "drücken" den hinterachsachskörper auf 0,5° sturz pro seite, das ist wohl die gradzahl die machbar ist ohne dass es probleme mit der steckachse/verzahnung diff gibt. ein bekannter von mir lässt das gerade machen (und ist im motorsport ne relativ gängige geschichte) wenn das hinhaut werde ich meine commo achse auch drücken lassen 8)
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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von fearless-NL » 17.05.2015, 00:09

Very nice looking engine bay, nice work on the throttle linkage! 8)
Rekord C Sedan -> c30ne :mrgreen:

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Re: Commodore vom Blender zum Grossprojekt ^^

Beitrag von blackray » 23.05.2015, 21:24

Möchte den Beitrag hier wieder Mal auf den aktuellsten Stand bringen, sind wieder etliche Stunden Arbeit seither vergangen....


Die Vergaser sind nun direkt angeschraubt mit den dBilas Kunststoffdichtungen / Isolierflansche aber um sicher zu gehen dass der harte Kunststoff dicht ist, jeweils vorne und hinten eine 0.75mm papierdichtung trocken montiert.

Alles sauber Grundeingestellt und laufen lassen, nach paar Feinjustierungen am Leerlaufgemisch konnte ich sogar schon ein paar Meter ums Haus drehen.
Dann blieb mir die Benzinpumpe hängen :oops:

Oke diverse Tricks probiert, nichts half bis ich schlussendlich einmal herzhaft mit dem Schlosserhammer an die Tür geklopft habe... siehe da lief wieder.


Dann, paar Tage später beim Synchronisieren der Gaser fiel wieder der Druck ab.... siehe da Pumpe hängt.
Pumpe befreit und in einer anderen (genau nach Hersteller gedachten) position wieder zum laufen gebracht. nach ca. 5min dann wieder und nicht mehr richtig zum zappeln gebracht. Spannung gemessen, etc. alles einwandfrei.

Alte (Neue !!!!!) Facet Solid State Pumpe rausgerissen und eine Amerikanische von Federal Mogul montiert. Viel Grösser, jedoch die Selben technischen Spezifikationen.
Seither ist ruhe im Hühnerstall.



Heute Samstag sollte der grosse tag werden . . . synchronisieren, abstimmen und ab auf die Strasse. Tagesschilder bereits besorgt und gebucht für 4 Tage :-)


Doch es kam halt wieder anders.....

Nachdem ich den Leerlauf endlich stabil und sauber hingekriegt habe ohne patscher etc, wollte ich die ganze Kiste ENDLICH mal Synchronisieren.

Da bemerkte ich dass ich bei Zylinder 5 und 6 einen Unterschied von mehr als 1.5kg/h habe :shock:

Erster Gedanke, Unterdruckanschluss BKV undicht. alles demontiert und BKV, Schlauch, und Nippel selbst einzeln überprüft. nichts gebracht.

Dann habe ich die Kompression gemessen zwischen 1 und 6 Zylinder tatsächlich einen unterschied von über 1 bar :oops:

Also Ventildeckel runter, Stössel raus alles optisch begutachtet und wieder Grundeingestellt (bei laufendem Motor konnte ich nicht, da ich noch kein Spritzblech habe)
-> keine Verbesserung

Was nun? Habe dann gemerkt dass es bei etwas höheren dRehzahlen um ca. 1.2- 1.5kg/h sind.

Dachte ich mir, es muss ja trotzdem gehen mal die Grundabstimmung zu machen.... denkste


Den ganzen Tag habe ich die Weberei versucht vernünftig hin zu bekommen. Immer wenn ich den Leerlauf super hat war der Teillastbereich nicht optimal. Wenn ich dachte es passt alles und gefahren bin, waren die Lambdawerte im Kritischen bereich :roll:

Also habe ich die Mühle ausgemacht und die Kompression penibel sauber nochmals auf allen Zylinder zweimal durchgeprüft.

Siehe da, alle bei 11bar, ausser einer bei 10.6 und einer bei 10.7 bar. Was meiner Ansicht nach nicht so schlimm ist.
Also kein gravierender technischer Fehler wie es sich beim Synchronisieren vorerst abgezeichnet hatte.... ufff Glück gehabt.

Aber das waren genau die beiden die beim Synchronisieren Vergaser intern Abweichungen hatten. der eine davon die 2 kg/h differenz-

Also kam mir in den Sinn mal etwas von den Umlauftschrauben am DCOE 152 gehört zu haben. Habe die entsprechende Schraube auf Zylinder 6 vorsichtig verstellt und den Kack Vergaser tatsächlich auf gleichen Durchsatz gebracht. Motor lief auch gleich viel viel ruhiger.

Jedoch hört man enorm die Nebenluft ansaugen. War das der richtige Schritt?

Die weiteren Fragen rund um die Weber schreibe ich in einem separaten WEBER Thread.
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